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Sonntag, 7. Februar 2010

Hotelpreise gehen in den Keller

Für Hotelübernachtungen mussten Reisende im Januar in vielen Metropolen deutlich weniger zahlen als im Vorjahreszeitraum. Laut „Hotelpreisradar“ des Online-Hotelbuchungsportal HRS sanken zum Beispiel in München die Preise um 16 Prozent, in Madrid und Moskau um bis zu 25 Prozent sowie in Istanbul und Zürich um 16 Prozent. In Athen zahlten Urlauber und Geschäftsreisende durchschnittlich 22 Prozent weniger als noch vor Jahresfrist.

Im internationalen Vergleich nimmt Mumbai der Studie zufolge die Spitzenposition mit Preissenkungen von 40 Prozent ein. Stark nach unten ging es auch mit den Übernachtungspreisen in Dubai (30 Prozent) sowie Mexiko-Stadt und Buenos Aires (25 Prozent).

Obwohl die Preise in New York um durchschnittlich 13 Prozent sanken, verteidigte die Stadt ihren Titel als teuerste Metropole weltweit. Stabil blieben die Hotelpreise in Berlin und London, tiefer in die Tasche greifen mussten Reisende nach Frankfurt, Vancouver, Toronto und Seoul.

Quelle TA

Montag, 2. November 2009

Ryanair Niedriger Flugpreis zeigt Folgen

Börsianer beurteilen das Geschäftsmodell von Ryanair zunehmend kritischer. Die heutige Vorlage der Halbjahreszahlen (April bis September) weist zwar einen Nachsteuer-Gewinn von 387 Mill. Euro aus. Allerdings gesteht Ryanair-Boss Michael O'Leary ein, dass auch er die nächsten beiden Quartale keinen Profit erwirtschaften kann. Für das Gesamtjahr dürften so nur um die 200 Mill. Euro als Gewinn übrig bleiben.
Dabei steht Ryanair momentan noch gut da, weil die Ausgaben für Kerosin um 42 Prozent niedriger waren als in der entsprechenden Vorjahresperiode. Bedenklich ist jedoch selbst für Europas größten Billigflieger der Yield-Verfall: Der durchschnittliche Flugpreis sackte um 17 Prozent auf 39 Euro ab. So ein Einbruch lässt sich auch bei Ryanair nicht durch kreative Zusatzerträge kompensieren.
Doch im Winterhalbjahr kommt es noch viel schlimmer: Der Kerosinpreis steigt wieder und O'Leary rechnet mit einem erneuten Preisverfall von einem Fünftel. Ihm stellt sich nun die Frage, ob er trotzdem noch in zusätzliche Jets investieren soll, wenn Wachstum keinen Profit verspricht.
Besonders schlecht zu sprechen ist der Ryanair-Lenker derzeit auf seinen Flugzeug-Lieferanten Boeing. Wenn die Verhandlungen über die Bestellung von 200 Jets nicht bis Jahresende abgeschlossen seien, droht er sogar mit einem Ende der Geschäftsbeziehungen. Natürlich schwingt er hier wieder die ganz große Keule, will er doch aus der momentanen Wirtschaftskrise Kapital schlagen und riesige Preisnachlässe aushandeln.
Andererseits ist der Billigflieger vergleichsweise gut aufgestellt. Die Kasse umfasst mehr als 2,5 Mrd. Euro an liquiden Mittel. Da lässt sich ein mieser Winter ohne größere Probleme durchstehen – auch ohne Strategie-Wechsel.
Quelle FVW News

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Günstig in die Sonne fliehen Traumhafte Fernreiseziele

Frostige Temperaturen liefern schon jetzt einen Vorgeschmack auf den Winter. Wenn Ihnen Dauerkälte und grauer Himmel zuwider sind, bleibt nur eins: Planen Sie Ihre Flucht in die Sonne. Das geht in diesem Jahr leichter als sonst. Denn die Preise für Fernreisen sind gesunken.

Die Konjunkturflaute hat die Reisepreise purzeln lassen. Schon im Sommer hatten die Veranstalter TUI, Thomas Cook Neckermann, alltours und FTI Preissenkungen angekündigt.

Am stärksten senkt Reiseveranstalter FTI in der Wintersaison die Preise. Vor allem bei Fernreisen können sich Urlauber freuen. Bei Zielen im Indischen Ozean und in den Emiraten wird FTI um durchschnittlich 26 Prozent günstiger, in Thailand und in der Südsee um 20 Prozent sowie in den USA um bis zu 15 Prozent. Deutlich besser dran sind dabei Urlauber, die außerhalb der Weihnachtsferien buchen können.

Wegen der unsicheren Wirtschaftslage warteten viele Fernreisende immer länger bis zur Buchung. Wer früher vier bis sechs Monate vorher gebucht habe, macht dies nun vier bis sechs Wochen vorab, so die Erfahrung von Veranstalter Meier's Weltreisen. Der aktuelle Trend zu Last-Minute-Buchungen muss sich aber nicht immer auszahlen.

Die Reiseveranstalter alltours, Dertour, Meier's Weltreisen und ADAC Reisen locken mit Frühbuchervorteilen. Die speziellen Angebote gelten für den Urlaub in Europa ebenso wie für Fernreisen. Bei Buchung bis zu einem Stichtag können Urlauber bis zu 35 Prozent sparen, oder sie kommen in den Genuss von speziellen Zusatzleistungen wie ein kostenloses Upgrade in die nächst höhere Zimmerkategorie.
Quelle RP ONLINE